Ich habe eine neue Rezension hier im Blog über die Ausstellung von Matthew Barney im Schaulager hier in Basel geschrieben.
Du findest sie unter Kunst -> Kunstrezension, oder diesem Link folgend: Artikel
Oft hört man den Satz: „Jedes Bevölkerung hat die Regierung (und das Parlament), das es verdient“.
Sicherlich haben diese Wenige Worte was an sich, da wir Parlament wählen, und dies dann unsere Regierung wählt.
Jedoch vergessen die Politiker meistens, wer ihnen diese Macht gegeben hat, und meistens ist es auch schwierig genau zu verstehen, was die Bevölkerung will.
Denn, es gibt so viele „Volkswillen“ wie es Einwohner gibt in unserem Land, und das nennen wir, sinnvollerweise, Demokratie.
Da aber jeder seine Meinung durchsetzen wollte, strebte jeder nach einer Machtposition; und dieses Streben mehrerer nach der eigenen Diktatur nennen wir Demokratie.
Es war schwierig sich gegen andere durchzusetzen, und so entstanden Parteien, die die Interessen mehrerer vertreten sollen, jede Partei strebt nach einer Mehrheit, und dies nennen wir Demokratie.
Zu beginn dieses Systemen, waren die Probleme noch ziemlich konkreter Natur, es fehlten noch die abstrakten Systeme, wie z.B. das Weltweite Finanzsystem wie wir es heute haben, die Parteien hatten klare Linien und es war ziemlich voraussehbar wie jemand abstimmen würde.
Heute möchte man sich nicht so festsetzen, man möchte zu jeder Vorlage so entscheiden wie man selber empfindet und überlegt, in dieser Reihenfolge.
Das Parteiensystem ist also veraltet, und es bräuchte ein neues System um wieder eine geeignete Bevölkerungsvertretung zu haben.
Es gibt einige Parteien, vor allem eine, in diesem Land, die sich mit den Federn des Volkswillen schmücken, einen Volkswillen der doch so abstrakt ist, wie der Terminus Volk selber.
In diesem einen Fall ist es aber so, dass diese eine Partei medientechnisch ziemlich begabt ist, und sich diesen „Volkswillen“ so formt, dass es in ihr Programm passt.
Die Probleme die behandelt wird sind echt, und bedrücken die Menschen, die Lösungen werden auf subtile Art (manchmal auch weniger subtil) eingeflüstert, und dies, mit dem Ansprache es sei die einzige richtige Lösung.
Wir sollen weg von diesen starrem System, und endlich Problem und nicht Lösungsorientierter Politik.
Allianzen sollen sich während der Entscheidung über jedes Traktandum formieren, und nicht schon im Voraus weil man in einer gewissen Partei ist.
Auch sind die verschiedenen Ideologien und Vorurteile abzulegen, damit dies geschieht, muss für die einzelnen Traktanden mehr Zeit eingeräumt werden, und die Parlamentarier sollen bei der ganzen Diskussion anwesend sein, und nicht nur beim Knopfdruck.
Die Diskussion, soll sachbezogen erfolgen, frei von Seitenstössen, und auf die Langzeitige Wirkung des Entscheides bezogen.
In gewissen Fälle soll auch die Meinung von Fachexperten herbeigezogen werden, diese aber immer kritisch hinterfragt werden.
Eine solche Politik zu machen ist schwierig und anstrengend, niemand hat aber je gesagt, dass die Führung eines Landes einfach sei.
Vielleicht wäre dies Demokratie.
In der Literaturrubrik steht ein neuer Text, mit einigen Überlegungen zum schweizer Patriotismus.
Hier kommt man zum Text.
Heute hatte ich mein erstes Interview.
Nachlesen könnt ihr es in der Literaturcommunity:
http://literatur-community.de/interviews/2505-autor-mario-metzler/
Mein erstes Buch wortSPIEGELwort hat ein guten Start erwischt, heute war es bei Amazon.de unter den 15 Topseller in der Kategorie Lyrik gelistet.
Obwohl ich eigentlich nicht viel von solchen Rankings halte, macht es doch auch ein bisschen Freude das eigene Werk da zu sehen, und noch vor Dante’s Commedia, mit der wir uns in der Schule herumgeschlagen haben.
Ich kann euch allen nur danken, dass es zu diesem Moment gekommen ist!
wortSPIEGELwort
Dreissig Gedichte und eine Erzählung
ISBN: 978-3-8391-1727-9, Paperback, 60 Seiten
Bald in den meisten Buchhandlungen und Internetseiten (z.B. Amazon) bestellbar.
“Man sieht Zweifel und Stärke, Unverständnis und Aufbegehr, Fragen und Antworten, Spiegel und Spiegelungen.
Jedes Gedicht zeigt eine dieser Facetten, die wieder eine weitere Facette in einem anderen Gedicht berührt, so dass eine ganze Welt von spiegelnden Gedanken um den Leser herum tanzt, flimmert und scheint – man reibt sich die Augen und staunt ob dieser Leuchtkraft.”
Aus dem Vorwort
Meine Kurzgeschichte J. ist endlich fertiggeschrieben, ihr findet sie unter Literatur -> Prosa, oder direkt indem ihr diesem Link folgt: www.readart.ch/2009/07/13/j/
Kommentare sind wie immer sehr willkommen und erwünscht.
Endlich ist es soweit, die meisten Technischen Probleme sind gelöst, und einige Werke sind schon auf der Webseite hochgeladen.
Ich freue mich auf euren Besuch, und hoffe dass ihr euch hier wohl fühlen könnt und dass ihr Spaß am stöbern in den Werken habt.
Kommentare aller Art sind willkommen, und ich freue mich mit euch über meine Werke und die Kunst im allgemeinen diskutieren zu können!
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